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Zugangsvoraussetzungen

Nach §9 Sächsisches Berufsakademiegesetz ist zum Studium an der Berufsakademie Sachsen berechtigt, wer

  • die allgemeine Hochschulreife besitzt,
  • die Fachhochschulreife besitzt,
  • die fachgebundene Hochschulreife besitzt,
  • eine von der Berufsakademie Sachsen als gleichwertig anerkannte Vorbildung besitzt,
  • die Meisterprüfung erfolgreich abgelegt hat,
  • einen Fortbildungsabschluss nachweisen kann, der den Anforderungen von § 17 Absatz 3 Nummer 2 bis 5 des Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 15. Januar 2013 (SächsGVBl. S. 3), das zuletzt durch Artikel 11 des Gesetzes vom 29. April 2015 (SächsGVBl. S. 349) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, genügt und an einem Beratungsgespräch an der Berufsakademie Sachsen teilgenommen hat oder
  • einen anderen beruflichen Fortbildungsabschluss nachweisen kann, der den Anforderungen von § 17 Absatz 4 des Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes genügt

und mit einem Praxispartner einen Ausbildungsvertrag abgeschlossen hat, der den von der Direktorenkonferenz nach § 25 Absatz 2 Satz 2 Nummer 14 aufgestellten Grundsätzen für die Ausgestaltung des Vertragsverhältnisses entspricht. Die Bewerber müssen über die erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen. Der Nachweis der fachgebundenen Hochschulreife berechtigt zum Studium in einem entsprechenden Studiengang.

Bewerber, die nicht über eine Zugangsberechtigung verfügen, können durch Bestehen einer Zugangsprüfung die Berechtigung zum Studium an der Berufsakademie Sachsen erwerben, wenn sie eine Berufsausbildung abgeschlossen haben. Das Nähere zur Zugangsprüfung regelt die Berufsakademie Sachsen in einer Ordnung.

Für den Zugang zum Studium kann zusätzlich auch der Nachweis einer berufspraktischen Ausbildung oder Tätigkeit verlangt werden, wenn der Studiengang dies erfordert.

Über die Anerkennung ausländischer Bildungsnachweise als Zugangsberechtigung zur Berufsakademie Sachsen entscheidet diese im Rahmen des Zulassungsverfahrens. Die Berufsakademie Sachsen kann vom Studienbewerber die Vorlage einer gutachterlichen Stellungnahme einer vom Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst anerkannten Gutachterstelle für ausländische Bildungsnachweise verlangen.

Um sich auf die notwendige Zugangsprüfung und das Studium selbst vorzubereiten, bietet die Berufsakademie Sachsen mit dem Programm "Flex" spezielle Vorbereitungskurse an. Weiterführende Informationen haben wir im Menüpunkt "Flex - Studieren ohne Abitur" für Sie zusammengefasst.