Hauptinhalt

Studienprofil der Studienrichtung Strahlentechnik

Strahlenbelastung des Menschen in Deutschland auf Basis von: http://www.lung.mv-regierung.de/insite/cms/umwelt/strahlen/portal_hst_strahlung/radio/nat_radioaktivitaet.htm [Download 22.09.2014]

Die Strahlentechnik ist eine interdisziplinäre, anwendungsorientierte Wissenschaft, die sich aus verschiedenen Fachgebieten, wie Physik, Chemie, Biologie, Medizin, Verfahrenstechnik und Strahlenmedizin zusammensetzt. 

Sie befasst sich mit der technischen, naturwissenschaftlichen und medizinischen Anwendung von ionisierender Strahlung und den Schutz von Mensch und Umwelt vor deren Wirkung.

Die Studienrichtung Strahlentechnik ist eine Spezialisierungsrichtung im Studiengang Labor- und Verfahrenstechnik.

Studiengang Labor- und Verfahrenstechnik

Labor- und Verfahrenstechnik

Der Studiengang Labor- und Verfahrenstechnik umfasst die Studienrichtungen Biotechnologie, Umwelttechnik, Strahlentechnik und Chemietechnologie. Die Zusammenfassung der genannten Studienrichtungen zum Studiengang Labor- und Verfahrenstechnik resultiert aus der Übereinstimmung großer Teile fachlicher Inhalte, Tätigkeiten sowie zu verwendender Mess- und Labortechnik. Die Methodik zur Lösung berufspraktischer Aufgaben ist vergleichbar und unterscheidet sich nur hinsichtlich ihrer Anwendung in den entsprechenden Fachrichtungen.

Weiterhin ist der Studiengang Labor- und Verfahrenstechnik zusammen mit dem Studiengang Informatik (Staatliche Studienakademie Leipzig) für die Ausrichtung der gemeinsamen Studienrichtung Life Science Informatik verantwortlich.

Weitere Informationen zum Studiengang finden Sie hier.

Die Darstellung des inhaltlichen Konzeptes und der Qualifikationsziele finden Sie hier.


OncoRay

„Der große Vorteil des dualen Studiums ist, dass vermittelte theoretische Inhalte direkt praktisch angewandt und damit gefestigt und vertieft werden können. Dies befähigt auch zu einem konsekutiven (Fach-)Hochschulstudium mit anschließender wissenschaftlicher Laufbahn. Zudem stehen aufgrund der Gleichwertigkeit von Theorie und Praxis innerhalb der Regelstudienzeit insgesamt eineinhalb Jahre beim Praxispartner zur Verfügung, um unterschiedliche Themengebiete und eventuell sogar verschiedene Tätigkeitsfelder innerhalb der Studienrichtung kennenzulernen.
All diese Vorteile konnte ich durch mein Studium der „Labor- und Verfahrenstechnik“ mit der Studienrichtung „Strahlentechnik“ sehr gut für meinen Karriereweg nutzen. Während der Studienzeit bearbeitete ich Projekte aus diversen Aufgabenfeldern: von technischem Strahlenschutz in Industrie, Kerntechnik und Forschung bei meinem Praxispartner bis hin zu medizinischer Anwendung ionisierender Strahlung und radioaktiver Stoffe sowie aufsichtsbehördlicher Tätigkeit im Rahmen mehrmonatiger externer Praktika. Dies unterstützte meine Entscheidung nach drei weiteren Jahren der Arbeit bei meinem Praxispartner, in den medizinischen Bereich zu wechseln. Der Master-Studiengang „Medical Radiation Sciences“ an der TU Dresden verbindet Theorie und Praxis ebenso vorteilhaft und ermöglicht durch seine Bindung an das „OncoRay – Nationales Zentrum für Strahlenforschung in der Onkologie“ den Zugang zu translationaler Krebs-Spitzenforschung. An diesem Zentrum arbeite ich seit meinem Abschluss als Medizinphysik-Experte mit Fokus auf klinische Tätigkeiten in der Strahlentherapie und meinem eigenem Forschungsprojekt mit dem Ziel der Promotion." (Falk Tillner, Absolvent des Jahrgangs 2001)