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Erfolgreiche Beteiligung an WIR Initiative

29. März 2019

Wir freuen uns außerordentlich, dass das Projekt der Kreishandwerkerschaft Region Meißen und ihrer Bündnispartner vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bewilligt wurde. Mit dieser wichtigen Entscheidung wird sowohl das Handwerk als auch die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung in der Elberegion Meißen mit einer herausragenden Förderung gestärkt. Bundesministerin Anja Karliczek hebt hervor, dass „die ausgewählten Bündnisse innovative Konzepte mit völlig unterschiedlichen Lösungsansätzen entwickelt haben. Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft arbeiten dabei eng zusammen – aus einzelnen Ideen wird so ein echtes ‚WIR!‘, das auch weit über die Region hinaus sichtbar werden kann.“

Die Staatliche Studienakademie Riesa ist neben dem Initiator, der Kreishandwerkerschaft Meißen, dem Landesverband für Kultur- und Kreativwirtschaft e.V., dem Qualifizierungszentrum Region Riesa GmbH sowie der Initiative SMILE der Universität Leipzig und der Conoscope GmbH ein Bündnispartner im Konsortium.

Zum Inhalt des Vorhabens: Die Herausforderungen der Regionalentwicklung in der Elbregion aus der Perspektive des Handwerks liegen in dem Bevölkerungsrückgang, den damit verbundenen Fachkräftemangel und dem Strukturwandel inklusive Nachfolgeproblematik im Handwerk. Diesen Herausforderungen möchte das WIR-Bündnis begegnen und die Attraktivität des Handwerks für junge Menschen steigern. Die Partner aus dem Bereich Bildung, u.a. die Berufsakademie Sachsen – Staatliche Studienakademie Riesa, adressieren diese Herausforderung. Ziel ist es, u.a. eine offene Werkstatt zu etablieren, in der bei Jugendlichen die Begeisterung für das Handwerk geweckt werden kann. Ein zweiter wichtiger Ansatz ist die Weiterentwicklung der Berufsqualifizierung, um insbesondere die Innovationskompetenz und das Unternehmertum der Auszubildenden und der Mitarbeiter in Handwerksunternehmen zu steigern. Hier soll u.a. eine softwaregestützte Unternehmenssimulation für das Handwerk konzeptioniert werden. Weiterhin gilt es, Dienstleistungsinnovationen im Handwerk zu fördern.

Darüber hinaus gibt es Innovationsnetzwerke, welche punktuelle Forschungsfragen gemeinsam mit dem Handwerk beantworten sollen. Eines dieser Vorhaben ist die Entwicklung von neuartigen Methoden der Analyse und Datenverarbeitung zur Reduktion von Feinstaubemissionen an Feuerstätten. Die BA in Riesa kooperiert dafür mit dem Unternehmen RED Riesa Energiedienstleistungen.

Die Direktorin Prof. Dr. Ute Schröter-Bobsin zum Projekt: „Unser gemeinsames Vorhaben hat überzeugt. Wir sind ein schlagkräftiges Kooperationsteam mit einem innovativen und authentischen Konzept für unsere Region. Damit haben wir die einmalige Chance neue, innovative Vorhaben und Strukturen im und mit dem Handwerk zu schaffen. Die Staatliche Studienakademie Riesa fungiert als Partner für innovative Bildungs- Qualifizierungsangebote und F&E Projekte rund ums Handwerk.“

Ab dem 1. April 2019 wird das Projektbündnis der Kreishandwerkerschaft zusammen mit 19 anderen ostdeutschen Bündnissen den Strukturwandel in ihren Regionen vorantreiben. Die erfolgreichen Bündnisse haben sich in einem zweistufigen Auswahlverfahren durchgesetzt und decken alle fünf ostdeutschen Flächenländer ab. Wichtige Entwicklungen können in Gang gesetzt und das regionale Umfeld inspiriert werden.

 

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