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Strahlentechnik

Studiengang Labor- und Verfahrenstechnik

Die Absolvent_innen des dualen Studiums der „Labor- und Verfahrenstechnik“ mit der Studienrichtung „Strahlentechnik“ werden als Mitarbeiter_innen oder leitende Angestellte in Unternehmen oder Forschungseinrichtungen eingesetzt. Dort analysieren sie Daten, überwachen und steuern Prozesse und entwickeln neue Verfahren und Produkte.

Optimale Berufschancen

Nach erfolgreichem Studienabschluss bieten sich für die Studierenden der Berufsakademie Sachsen in Riesa optimale Berufschancen als:

  • Strahlentechniker_innen oder Strahlentechnik-Ingenieur_innen
  • Projektmanager_innen oder Projektleiter_innen Strahlentechnik
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter_innen oder Leiter_innen Forschung und Entwicklung
  • Laboringenieur_innen oder Laborleiter_innen
Foto: Fotolia | jotily
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Interdisziplinäre Wissenschaft

Die Strahlentechnik ist eine interdisziplinäre, anwendungsorientierte Wissenschaft, die sich aus verschiedenen Fachgebieten wie Physik, Chemie, Biologie und Medizin zusammensetzt. Studierende des dualen Studiums in Riesa befassen sich u. a. mit der technischen, naturwissenschaftlichen und medizinischen Anwendung von ionisierender Strahlung und den Schutz von Mensch und Umwelt.

Duales Studium

Das inhaltliche Konzept des dualen Studiums der Labor- und Verfahrenstechnik besteht u. a. aus der Vermittlung von laboranalytischen, messtechnischen und verfahrenstechnischen Grundlagen. Zudem vertiefen die Studierenden der Berufsakademie Sachsen in Praktika bei Laborübungen ihr praktisches Wissen. In der Studienrichtung Strahlentechnik erweitern sie darüber hinaus ihre Kenntnisse in den Bereichen Umwelt- und Strahlenschutz, Strahlenmedizin, Radiologie und Recht.

In der Studienrichtung Strahlentechnik umfassen die praktischen Studienabschnitte

  • das Kennenlernen des Unternehmens (Aneignen von Kenntnissen zur Unternehmensstruktur, zu Tätigkeitsfeldern, zu vorhandenen apparativen Ausrüstungen, zur eingesetzten Mess- und Analysetechnik und zu gesetzlichen Rahmenbedingungen),
  • die Durchführung von unternehmensspezifischen Tätigkeiten entsprechend des Profils des Ausbildungsunternehmens und
  • die Mitarbeit an betrieblichen Projekten bzw. Forschungsthemen im Bereich der Strahlentechnik.

Die betrieblichen Projekte bzw. Forschungsthemen können entsprechend des Profils des Unternehmens unter anderem aus folgenden Aufgabenfeldern stammen:

  • Durchführung von Messungen und Laboranalysen (Strahlenmesstechnik),
  • Entwicklung neuer Mess- und Analyseverfahren (Methoden oder Geräte),
  • Neu- oder Weiterentwicklung vorhandener Technologien bzw. Produktionsverfahren im Bereich der Strahlentechnik,
  • Qualitätssicherung und Überwachung im Bereich der Strahlentechnik,
  • Tätigkeiten bei der Stilllegung und dem Rückbau von kerntechnischen Anlagen,
  • Tätigkeiten in medizinischen Einrichtungen mit nuklearmedizinischer Diagnostik und Therapie.

Aus den betrieblichen Projekten bzw. Forschungsthemen wird pro Praxissemester eine Teilaufgabenstellung abgeleitet, die vom Studierenden als Projektarbeit zu bearbeiten ist. Zur Betreuung im Unternehmen steht ein betrieblicher Betreuer zur Verfügung.
Die Aufgabenstellung der Projektarbeit und die durchzuführenden Tätigkeiten werden mit der Hochschule abgestimmt und sind dem Lernfortschritt des Studierenden und den bisher vermittelten Theorieinhalten angepasst. Die Komplexität der Aufgabenstellung und die Selbständigkeit der Bearbeitung nehmen pro Praxissemester zu.
Im 6. Praxissemester erfolgt die Anfertigung der Bachelorarbeit.

Studiendokumente

Von Studienordnung mit Modulhandbuch bis Prüfungsordnung - alle aktuellen Dokumente für das Studium sind online verfügbar.

Praxispartner vor Ort

Die Studierenden werden im Rahmen des dualen Studiums in Riesa  in den praktischen Studienabschnitten beim Praxispartner auf ihren zukünftigen beruflichen Einsatz vorbereitet. Die Praxispartner in der Studienrichtung Strahlentechnik decken ein breites Spektrum von produzierenden Unternehmen über Laboreinrichtungen und Ingenieurbüros bis hin zu Forschungszentren ab. Mögliche Praxispartner sind:

  • Unternehmen der Energieerzeugung und der kerntechnischen Industrie
  • Medizinische Einrichtungen mit nuklearmedizinischer Diagnostik und Therapie
  • Hersteller von Mess- und Analysentechnik
  • Dienstleistungsunternehmen, Ingenieurbüros und Labore sowie
  • Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen

Bester Abschluss

Das duale Studium an der Berufsakademie Sachsen in Riesa schließt mit dem Bachelor of Science ab und ist ASIIN akkreditiert.

Bachelor of Science

als Abschlussbezeichnung

Praxispartner

Die Praxispartner in der Studienrichtung Strahlentechnik decken ein breites Spektrum von produzierenden Unternehmen über Laboreinrichtungen und Ingenieurbüros bis zu Forschungszentren ab.

Mögliche Praxispartner:

  • Unternehmen der Energieerzeugung
  • Kerntechnische Industrie
  • Medizinische Einrichtungen mit nuklearmedizinischer Diagnostik und Therapie
  • Hersteller von Mess- und Analysentechnik
  • Dienstleistungsunternehmen, Ingenieurbüros, Labore
  • Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen
  • Behörden

Bei der Suche nach einem Praxispartner sind wir unseren Bewerbern gern behilflich. Die aktuelle Praxispartnerliste bietet einen Überblick über alle Praxispartner, die im kommenden Studienjahr Studienplätze anbieten. Sie können aber auch selbst ein Unternehmen akquirieren. Dieses muss vor Abschluss des Ausbildungsvertrages durch den Studiengangleiter Herr Prof. Dr.-Ing. Lutz Gläser als Praxispartner zugelassen werden.

Akkreditierung

Der Studiengang Labor- und Verfahrenstechnik wurde 2016 durch die ASIIN reakkreditiert. Damit wird den Absolventen des Studienganges der international anerkannte Abschluss Bachelor of Science (B. Sc.) verliehen.

Stimmen von Praxispartnern und Absolventen

„Abschluss im Jahr 2000, das ist etwas länger her. Welcher der Gründe, der seinerzeit zur Wahl dieser Ausbildungsform führte, hat nach all den Jahren noch Bestand? Da ist auf jeden Fall die praxisnahe Ausbildung, woraus der nahtlose Übergang in den Beruf ermöglicht wird. Durch den zeitigen und anteilsmäßig nicht unerheblichen Anteil „echter“, sich in ihrem Anspruch steigernder Arbeit im potentiellen Job hat Er oder Sie aber auch die Chance, rechtzeitig zu erkennen, ob „das“ was für Ihn oder Sie ist! Weiterhin ist da die überschaubare Dauer des Studiums. Nicht zuletzt ist, was aber vorher nur schwer eingeschätzt werden kann, die straffe Organisation der Vorlesungen und Praktika in der Labor- und Verfahrenstechnik ein Pluspunkt – ein sehr wichtiger Fakt bei einem BA-Studium, bei dem keine großen Leerlaufphasen enthalten sind! Ich wünsche der Staatlichen Studienakademie Riesa alles Gute zum Jubiläum, ein kräftiges „Macht weiter so!“ und maximale Erfolge beim Ausbau der Studieninhalte vor allem in Richtung Masterstudiengänge!" (Sven Jansen, Leiter Betrieblicher Strahlenschutz im VKTA Dresden Rossendorf)

„Der große Vorteil des dualen Studiums ist, dass vermittelte theoretische Inhalte direkt praktisch angewandt und damit gefestigt und vertieft werden können. Dies befähigt auch zu einem konsekutiven (Fach-)Hochschulstudium mit anschließender wissenschaftlicher Laufbahn. Zudem stehen aufgrund der Gleichwertigkeit von Theorie und Praxis innerhalb der Regelstudienzeit insgesamt eineinhalb Jahre beim Praxispartner zur Verfügung, um unterschiedliche Themengebiete und eventuell sogar verschiedene Tätigkeitsfelder innerhalb der Studienrichtung kennenzulernen.
All diese Vorteile konnte ich durch mein Studium der „Labor- und Verfahrenstechnik“ mit der Studienrichtung „Strahlentechnik“ sehr gut für meinen Karriereweg nutzen. Während der Studienzeit bearbeitete ich Projekte aus diversen Aufgabenfeldern: von technischem Strahlenschutz in Industrie, Kerntechnik und Forschung bei meinem Praxispartner bis hin zu medizinischer Anwendung ionisierender Strahlung und radioaktiver Stoffe sowie aufsichtsbehördlicher Tätigkeit im Rahmen mehrmonatiger externer Praktika. Dies unterstützte meine Entscheidung nach drei weiteren Jahren der Arbeit bei meinem Praxispartner, in den medizinischen Bereich zu wechseln. Der Master-Studiengang „Medical Radiation Sciences“ an der TU Dresden verbindet Theorie und Praxis ebenso vorteilhaft und ermöglicht durch seine Bindung an das „OncoRay – Nationales Zentrum für Strahlenforschung in der Onkologie“ den Zugang zu translationaler Krebs-Spitzenforschung. An diesem Zentrum arbeite ich seit meinem Abschluss als Medizinphysik-Experte mit Fokus auf klinische Tätigkeiten in der Strahlentherapie und meinem eigenem Forschungsprojekt mit dem Ziel der Promotion." (Falk Tillner, Absolvent des Jahrgangs 2001)

„In den Zeiten drohenden Fachkräftemangels haben wir uns als Unternehmen 2011 dazu entschieden, eigenes ingenieurtechnisches Personal auszubilden.
Bei einem dualen Studium als Praxispartner zu fungieren, erschien uns optimal.  Neben der wissenschaftlich-theoretischen Ausbildung, einer sehr guten fachlichen Wissens- und Kompetenzvermittlung, schätzen wir den hohen Praxisanteil während der Studienzeit.
Sich als Unternehmen aktiv mit der Vermittlung praktischer Studieninhalte zu beschäftigen, an der Betreuung und Bewertung von Projekt-, Studien- und Abschlussarbeiten mitzuwirken und unternehmenstypische Inhalte während der Praxisphasen umzusetzen,  sind die neuen spannenden Herausforderungen für unsere betrieblichen Betreuer in der EWN GmbH.
Studieren, Praxiserfahrungen sammeln und den Arbeitsplatz mit einem Bachelorabschluss im Blick zu haben, spricht engagierte junge Leute an. Unsere ersten Studenten haben 2015 erfolgreich das Studium mit dem Bachelor of Science beendet und arbeiten seitdem motiviert in den Bereichen Strahlenschutz und Entsorgung von freimessbaren Reststoffen und Kernbrennstoff.
Der duale Studiengang hat sich in unserem Unternehmen als wirksame Maßnahme entwickelt, um Personal fachlich zu qualifizieren und langfristig an uns als Arbeitgeber zu binden." (Energiewerke Nord GmbH)

Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. Lutz Gläser

Studiengangsleiter

Standort Riesa

Telefon +49 3525 707-570
Fax +49 3525 733-613
E-Mail E-Mail schreiben
Raum 1.303

Kristina Simon

Verwaltungsangestellte Lehre

Standort Riesa

Telefon +49 3525 707-571
Fax +49 3525 733-613
E-Mail E-Mail schreiben
Raum 1.302

Prof. Dr. Barbe Rentsch

Dozentin

Standort Riesa

Telefon +49 3525 707-645
Fax +49 3525 733-613
E-Mail E-Mail schreiben
Raum 1.301

Prof. Dr. Frank Thunecke

Dozent

Standort Riesa

Telefon +49 3525 707-640
Fax +49 3525 733-613
E-Mail E-Mail schreiben
Raum 1.304

Dipl.-Ing. (BA) Ines Wehner

Laborleiterin im Studiengang Labor- und Verfahrenstechnik

Standort Riesa

Telefon +49 3525 707-721
Fax +49 3525 733-613
E-Mail E-Mail schreiben
Raum 2.105

B. Sc. Melanie Thielemann

Laboringenieurin

Standort Riesa

Telefon +49 3525 707-722
Fax +49 3525 733-613
E-Mail E-Mail schreiben
Raum 2.006

Holger Schröder

chemisch-technischer Assistent

Standort Riesa

Telefon +49 3525 707-723
Fax +49 3525 733-613
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Raum 2.006
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