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Umwelttechnik

Studiengang Labor- und Verfahrenstechnik

Das duale Studium der „Labor- und Verfahrenstechnik“ mit der Studienrichtung „Umwelttechnik“ an der Berufsakademie Sachsen in Riesa qualifiziert die Absolvent_innen für eine Tätigkeit als Mitarbeiter_innen oder leitende Angestellte in Unternehmen oder Forschungseinrichtungen. Der berufliche Einsatzbereich liegt u. a. in Laboren, in technischen Überwachungsvereinen und in Behörden.

Interessantes Aufgabenfeld

In ihrem künftigen Aufgabenfeld arbeiten und forschen die Absolvent_innen des dualen Studiums in den verschiedensten Bereichen u. a. als:

  • Umwelttechniker_innen und Umwelttechnik-Ingenieur_innen
  • Projektmanager_innen oder Projektleiter_innen Umwelttechnik
  • Wissenschaftliche/r Mitarbeiter_innen oder Leiter_innen Forschung und Entwicklung
  • Laboringenieur_innen oder Laborleiter_innen

Umwelt und Technik

Die Studienrichtung Umwelttechnik befasst sich mit technologischen Verfahren und Analysen zum Erhalt der Umwelt. So lernen die Studierenden zum Beispiel Methoden zur Abgas- und Abwasserreinigung, zur Sanierung kontaminierter Böden und zum Recycling bzw. der Entsorgung von Abfällen kennen. Außerdem werden Verfahren gelehrt, die der messtechnischen Erfassung und Überwachung von Schadstoffen in Luft, Wasser und Boden dienen.

Foto: Fotolia | antiksu
Foto: Fotolia | antiksu

Ideen entwickeln

Optimale Voraussetzungen für das duale Studium der Labor-und Verfahrenstechnik an der Berufsakademie Sachsen in Riesa bringen Studierenden mit, die gerne interdisziplinär arbeiten und forschen und eigene Ideen entwickeln.

Duales Studium

Das inhaltliche Konzept des dualen Studiums besteht aus der Vermittlung von Grundlagen auf laboranalytischen, messtechnischen und verfahrenstechnischem Gebiet. Praktische Fertigkeiten werden in den gut ausgestatteten Laboren der Berufsakademie Sachsen vertieft. In der Studienrichtung Umwelttechnik werden u. a. Umwelt- und Abfallmanagement, Gas- und Abgasreinigung, Altlasten und Bodenbehandlung gelehrt.

In der Studienrichtung Umwelttechnik umfassen die praktischen Studienabschnitte

  • das Kennenlernen des Unternehmens (Aneignen von Kenntnissen zur Unternehmensstruktur, zu Tätigkeitsfeldern, zu vorhandenen apparativen Ausrüstungen, zur eingesetzten Mess- und Analysetechnik und zu gesetzlichen Rahmenbedingungen),
  • die Durchführung von unternehmensspezifischen Tätigkeiten entsprechend des Profils des Ausbildungsunternehmens und
  • die Mitarbeit an betrieblichen Projekten bzw. Forschungsthemen im Bereich der Umwelttechnik.

Die betrieblichen Projekte bzw. Forschungsthemen können entsprechend des Profils des Unternehmens unter anderem aus folgenden Aufgabenfeldern stammen:

  • Durchführung von Messungen und Laboranalysen (Umweltanalytik),
  • Entwicklung neuer Mess- und Analyseverfahren (Methoden oder Geräte),
  • Neu- oder Weiterentwicklung vorhandener Technologien bzw. Produktionsverfahren im Bereich der Umwelttechnik,
  • Qualitätssicherung und Überwachung im Bereich der Umwelttechnik,
  • Entwicklung von Technologien zur Sicherung der Nachhaltigkeit beim Umgang mit Ressourcen und der Verwertung von Abprodukten.

Aus den betrieblichen Projekten bzw. Forschungsthemen wird pro Praxissemester eine Teilaufgabenstellung abgeleitet, die vom Studierenden als Projektarbeit zu bearbeiten ist. Zur Betreuung im Unternehmen steht ein betrieblicher Betreuer zur Verfügung. 
Die Aufgabenstellung der Projektarbeit und die durchzuführenden Tätigkeiten werden mit der Hochschule abgestimmt und sind dem Lernfortschritt des Studierenden und den bisher vermittelten Theorieinhalten angepasst. Die Komplexität der Aufgabenstellung und die Selbständigkeit der Bearbeitung nehmen pro Praxissemester zu.
Im 6. Praxissemester erfolgt die Anfertigung der Bachelorarbeit.

Studiendokumente

Von Studienordnung mit Modulhandbuch bis Prüfungsplan - alle aktuellen Dokumente für das Studium sind online verfügbar.

Praxiswissen vertiefen

Die Studierenden werden im Rahmen des dualen Studiums der Labor- und Verfahrenstechnik Bei Praxispartner_innen auf ihren zukünftigen beruflichen Einsatz vorbereitet. Die Praxispartner_innen der Studienrichtung Umwelttechnik reichen von produzierenden Unternehmen über Laboreinrichtungen und Ingenieurbüros bis hin zu Forschungszentren.
Mögliche Praxispartner sind:

  • Produzierende Unternehmen der Chemie-, Pharma- und Lebensmittelindustrie
  • Hersteller von Mess- und Analysentechnik
  • Dienstleistungsunternehmen, Ingenieurbüros und Labore
  • Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen sowie Behörden

Bester Abschluss

Das duale Studium der Studienrichtung Umwelttechnik an der Berufsakademie Sachsen in Riesa schließt mit dem Bachelor of Science (B. Sc.) ab. Der Studiengang Labor- und Verfahrenstechnik wurde 2016 durch die ASIIN re-akkreditiert.

Bachelor of Science

als Abschlussbezeichnung

Praxispartner

Die Praxispartner in der Studienrichtung Umwelttechnik decken ein breites Spektrum von produzierenden Unternehmen über Laboreinrichtungen und Ingenieurbüros bis zu Forschungszentren ab.

Mögliche Praxispartner:

  • Produzierende Unternehmen (Chemie, Pharma, Lebensmittel, …)
  • Hersteller von Mess- und Analysentechnik
  • Dienstleistungsunternehmen, Ingenieurbüros, Labore
  • Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen
  • Behörden

Bei der Suche nach einem Praxispartner sind wir unseren Bewerbern gern behilflich. Die aktuelle Praxispartnerliste bietet einen Überblick über alle Praxispartner, die im kommenden Studienjahr Studienplätze anbieten. Sie können aber auch selbst ein Unternehmen akquirieren. Dieses muss vor Abschluss des Ausbildungsvertrages durch den Studiengangleiter Herr Prof. Dr.-Ing. Lutz Gläser als Praxispartner zugelassen werden.

Akkreditierung

Der Studiengang Labor- und Verfahrenstechnik wurde 2016 durch die ASIIN reakkreditiert. Damit wird den Absolventen des Studienganges der international anerkannte Abschluss Bachelor of Science (B. Sc.) verliehen.

Stimmen von Praxispartnern und Absolventen

„Nach meinem Studium in der Studienrichtung Umwelt- und Strahlenschutz ist mir mit der Übernahme durch meinen Praxispartner ein direkter Einstieg in das Berufsleben gelungen – damit hatte sich für mich das Duale Studium im damals ungünstigen wirtschaftlichen Umfeld für Absolventen unserer Fachrichtung bereits ausgezahlt. Heute arbeite ich als Prokurist für das mittelständische Beratungsunternehmen GfBU-Consult Gesellschaft für Umwelt- und Managementberatung GmbH, Hoppegarten, welches aus meinem damaligen Praxispartner hervorgegangen ist. Dabei kann ich die gesamte Breite der Studieninhalte – von A wie Abfallwirtschaft bis V wie Verfahrenstechnik – noch immer in meiner täglichen Arbeit anwenden (auch wenn ich dies als Student damals nie geglaubt hätte). Der Staatlichen Studienakademie Riesa bin ich auch 20 Jahre nach meinem Studium als nebenberuflich tätiger Lehrbeauftragter im Bereich Technischer Umweltschutz / Kreislaufwirtschaft verbunden geblieben." (Dr.-Ing. Hagen Bauckmann, Absolvent des Jahrgangs 1998)

„Die Kombination von wissenschaftlich-theoretischer Ausbildung und permanentem Praxisbezug waren der primäre Faktor, sich für ein duales Studium zu entscheiden. Der Einstieg in das Berufsleben begann direkt mit Studienbeginn und wurde in der Folge intensiviert. Durch Fachprojekte konnten die eigenen Fähigkeiten verbessert und die eigenen Interessen besser ausgelotet werden. Die praktischen Erfahrungen des Studiums und der Unternehmenspraxis sind bei der WAM Wasser Abwasser Management GmbH, als einem der etablierten beratenden Ingenieurbüros für die Wasserwirtschaft in Deutschland von grundlegender Bedeutung." (Ronny Herrmann, Prokurist der WAM Wasser Abwasser Management GmbH)

„Die ifn Forschungs- und Technologiezentrum GmbH ist seit einer Vielzahl von Jahren eng mit der Staatlichen Studienakademie Riesa als Praxisunternehmen in der Ausbildung von Studenten im Studiengang Labor- und Verfahrenstechnik (Studienrichtungen Umwelttechnik und Biotechnologie) verbunden. In den Praxisphasen sind unsere Studenten unmittelbar in die Bearbeitung aktueller Projekte einbezogen, in Projektteams integriert. Auf diese Weise wird eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten realisiert. Die Studenten lernen interne Abläufe in ihrer Komplexität kennen, ihre Arbeiten entsprechend zu strukturieren, zunehmend selbständig und eigenverantwortlich zu planen und zu realisieren. Es ist faktisch ein Training in the job. Die enge Verzahnung von Wissenserwerb und der Anwendung dieser Kenntnisse zur Bearbeitung praxisrelevanter Aufgabenstellungen verbunden mit der Erweiterung des methodischen, handwerklichen Spektrums hat sich als sehr vorteilhaft erwiesen. Dies belegen auch die zahlreichen Feed-backs ehemaliger Studenten, die mit ihren im dualen System gewonnen fachlichen und sozialen Fähigkeiten und Fertigkeiten sich schnell und erfolgreich in das jeweilige neue Berufsumfeld haben integrieren können." (Dr. Rolf Hommel,Leiter Angewandte Forschnung, Prokurist; ifn Forschungs- und Technologiezentrum GmbH)

Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. Lutz Gläser

Studiengangsleiter

Standort Riesa

Telefon +49 3525 707-570
Fax +49 3525 733-613
E-Mail E-Mail schreiben
Raum 1.303

Kristina Simon

Verwaltungsangestellte Lehre

Standort Riesa

Telefon +49 3525 707-571
Fax +49 3525 733-613
E-Mail E-Mail schreiben
Raum 1.302

Prof. Dr. Barbe Rentsch

Dozentin

Standort Riesa

Telefon +49 3525 707-645
Fax +49 3525 733-613
E-Mail E-Mail schreiben
Raum 1.301

Prof. Dr. Frank Thunecke

Dozent

Standort Riesa

Telefon +49 3525 707-640
Fax +49 3525 733-613
E-Mail E-Mail schreiben
Raum 1.304

Dipl.-Ing. (BA) Ines Wehner

Laborleiterin im Studiengang Labor- und Verfahrenstechnik

Standort Riesa

Telefon +49 3525 707-721
Fax +49 3525 733-613
E-Mail E-Mail schreiben
Raum 2.105

B. Sc. Melanie Thielemann

Laboringenieurin

Standort Riesa

Telefon +49 3525 707-722
Fax +49 3525 733-613
E-Mail E-Mail schreiben
Raum 2.006

B. Sc. Ann-Kathrin Schatzl

chemisch-technische Assistentin

Standort Riesa

Telefon +49 3525 707-723
Fax +49 3525 733-613
E-Mail E-Mail schreiben
Raum 2.006
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