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10 Jahre Fermentation im Labormaßstab – ein erfolgreiches Lehr- und Laborformat

10. April 2019

Vom 25. Mai bis 27. Mai 2009 fand der erst Laborkurs Fermentation in den Laboren der Staatlichen Studienakademie statt. Nachdem 2006 im Rahmen der Sanierung und Neuausstattung der Labore des Studienganges Labor- und Verfahrenstechnik ein modulares Fermentersystem mit Mess- und Regeleinheit für aerobe Mikroorganismen und tierisches Zellen mit einer Investitionssumme von 46.000 € (EFRE-gefördert) angeschafft wurde, galt es, dieses System in Betrieb zu nehmen. 2007 konnten erste Arbeiten aufgenommen werden und 2008 startete ein 2-köpfiges Studententeam im Rahmen seiner Studienarbeit mit der Ausarbeitung und Entwicklung eines möglichen Laborkurses. Viele Stunden Fleiß und Laborarbeit wurden von Frau Herbst und Frau Schorsch (Absolventen des 2006-er Jahrgangs) und gemeinsam mit Laborleiterin Frau Wehner sehr erfolgreich investiert. Ergänzt wird das Komplexpraktikum mit zwei Lehrfahrten zum Technikum an das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig sowie an das Institut für Naturstofftechnik, Professur für Bioverfahrenstechnik der TU Dresden.

Die Studierenden im 6. Semester haben mit diesem projektfokussierten Modulansatz die Möglichkeit ihre über 3 Jahre im dualem Studium entwickelten Kompetenzen im Fachgebiet zusammenhängend anzuwenden.  Und auch für die  Mitarbeiter stellt dieser Kurs immer einen Höhenpunkt im Studium in der Zusammenarbeit mit den Studierenden dar, da man die Früchte der eigenen Arbeit spüren und sehen kann.

Vom 18. März bis zum 20. März 2019 fand nun schon zum 10. Mal die Lab-Scale-Fermentation statt und 6 Studierende des Matrikels 2016 belegten in diesem Jahr das Wahlmodul Fermentation und „produzierten“ unter sterilen Bedingungen Hefe-Biomasse und Ethanol.

Im Rahmen einer gemeinsamen Auswertung werden nach der zweitägigen Fermentation alle Ergebnisse durch die Studierenden präsentiert und gemeinsam diskutiert. Modulverantwortliche in dem Wahlmodul Fermentation ist Frau Prof. Dr. Schröter-Bobsin, sie begleitet als Fachdozentin das Modul vom ersten Tag an mit. Gemeinsam mit Laborleiterin Frau Wehner und Laboringenieurin Frau Thielemann blickt auch Sie, nicht ohne Stolz, auf 10 erfolgreiche Jahre zurück. Auf den Fotos sind einige Impressionen vom diesjährigen Kurs dargestellt, der zusätzlich von unserer belgischen ERASMUS-Studentin Kaat Verhofstadt unterstützt wurde, die derzeit ihre Bachelorarbeit in den Laboren der Staatlichen Studienakademie Riesa bearbeitet.

Ein Student zieht mit einer großen Spritze unter der Sterilwerkbank die Animpfkultur auf.
Foto: I. Wehner; Aufnahme der Animpfkultur in einer sterilen Spritze.
Foto: I. Wehner; Aufnahme der Animpfkultur in einer sterilen Spritze.
Fermentersystem Biostat B plus der Firma sartorius. In der Mitte die Steuereinheit , rechts daneben der Bioreaktor.
Foto: C. Emde; Fermentersystem Biostat B plus der Firma sartorius
Foto: C. Emde; Fermentersystem Biostat B plus der Firma sartorius
Studierende der Studienrichtung Biotechnologie stehen vor dem Fermentersystem und zeigen den Daumen nach oben.
Foto: C. Emde; Studierende der Studienrichtung Biotechnologie mit ihren Betreuerinnen Fr. Thielemann, Prof. Schröter-Bobsin, Fr. Wehner (v.l.n.r. vorn in Hocke) sowie ERASMUS-Studentin Kaat Verhofstadt (rechts im Bild).
Foto: C. Emde; Studierende der Studienrichtung Biotechnologie mit ihren Betreuerinnen Fr. Thielemann, Prof. Schröter-Bobsin, Fr. Wehner (v.l.n.r. vorn in Hocke) sowie ERASMUS-Studentin Kaat Verhofstadt (rechts im Bild).
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