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Labore und Fachkabinette an der Staatlichen Studienakademie Riesa

In den Laboren ...

Labor- und Verfahrenstechnik

Um unseren Studierenden den Umgang mit den neusten Methoden und Techniken lehren zu können, befindet sich im Erdgeschoss von Haus 2 ein Labortrakt mit 6 hochmodern eingerichteten Laboren und einem Auswerteraum (PC-Kabinett). Ergänzend zu den theoretischen Vorlesungen werden hier praxisorientierte Versuche an verschiedensten Geräten und Modellen durchgeführt.

Der ebenfalls im Bereich vorhandene Auswerteraum bietet die notwendige Ergänzung, um die zuvor gewonnenen Daten weiterverarbeiten zu können. Ausgestattet mit modernster PC-Technik, welche neben Standardsoftware auch fachspezifische Anwendungen wie ChemOffice oder LabVIEW enthält, kann eine Auswertung der Praktika gleich im Anschluss an dieses erfolgen.
 

Labor für Umweltanalytik I

Ausstattung

  • Gaschromatograph mit Massenspektrometer (GC-MS)
  • Gaschromatograph mit Flammenionisationsdetektor (GC-FID)
  • Hochleistungsflüssigkeits-Chromatograph (HPLC)

Nutzung

In dem Labor für Umweltanalytik I finden physikalisch-chemische Stofftrennungen mittels chromatographischer Verfahren statt. Die Geräte werden unter anderem in den Praktika zu den Modulen Elektrochemie/Spektroskopie und Instrumentelle Analytik eingesetzt. In den Wahlpflichtmodulen Moderne Analysemethoden im 5. und 6. Theoriesemester werden weiterführende Praktika zur GC-MS angeboten.

Mithilfe der chromatographischen Auftrennungsmethoden analysieren und quantifizieren die Studenten im Praktikum u.a. Schadstoffe in Umweltproben oder Bestandteile von Parfümen. Mit der HPLC-Anlage werden z.B. polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) analysiert, welche natürliche Bestandteile von Kohle und Erdöl darstellen. Mithilfe des GC-MS werden Leichtflüchtige Halogenkohlenwasserstoffe (LHKW) in Wasser nachgewiesen und deren Konzentration bestimmt. Die Quantifizierung der Analyten in den verschiedenen Probenmatrices erfolgt über Kalibrierstandards, die die Studenten selbst herstellen und vermessen.

Labor für Umweltanalytik II

Ausstattung

  • Atomabsorptionsspektrometer mit Flammen-, Graphitrohr- und Hydridtechnik
  • UV-VIS-Spektrometer
  • Kapillarelektrophorese
  • Infrarotspektrometer mit Infrarot-Mikroskop
  • Sequenzierungsgerät
  • Ionenchromatograph
  • Diverse Tischmessgeräte für verschiedenste Parameter (z.B. pH, LF, O2, Trübung etc.)

Nutzung

Unser Labor für Umweltanalytik II wird von unseren Studenten für verschiedenste Analysen genutzt. Am Atomabsorptionsspektrometer wird z.B. im Praktikum zum Modul Instrumentelle Analytik Schwermetallanalytik in Wasserproben betrieben und am UV-VIS-Spektrometer wird die Reinheit der selbst hergestellten Acetylsalicylsäure kontrolliert. An der Kapillarelektrophorese werden zum einen Proteine nachgewiesen und zum anderen Kationen von Ammonium, Calcium, Natrium und Magnesium in Trinkwasser, Cola und Kaffee bestimmt.
An dem IR-Spektrometer nehmen die Studenten Spektren organischer Substanzen auf und werten diese zur Strukturaufklärung aus.
Die Biotechnologiestudenten des 4. Semesters bestimmen mithilfe der Ionenchromatografie verschiedene Zucker in Fruchtsäften. Die Studenten im 5. Theoriesemester können im Wahlpflichtmodul Bioanalytik den praktischen Umgang mit dem Sequenzer üben, indem sie Ihre eigene DNA analysieren und die Sequenzdaten auswerten.

Chemielabor

Ausstattung

  • Analysenwaagen
  • Volumenmessgeräte
  • Laborabzüge
  • Aufschlusssysteme wie Mikrowelle bzw. Apparaturen für Königswasseraufschlüsse und Stickstoffaufschlüsse sowie Destillationsapparate
  • Modernste PC- und Auswertetechnik für nasschemische Analysen
  • Titrationsaustomaten
  • Stickstoff-Kohlenstoff-Analysator, mit dem sich sowohl in flüssigen als auch in festen Medien gleichzeitig oder seriell N bzw. C bestimmen lassen.
  • Reinstwasseranlage

Nutzung

Das Nasslabor dient unter anderem der Probenvorbereitung. Mithilfe der Apparaturen können verschiedenste Materialien aufgeschlossen und analysiert werden. Desweiteren werden Lösungen hergestellt und Extraktionen durchgeführt.
Im Nasslabor finden unter anderem im 1. und 2. Theoriesemester die Chemie-Praktika statt. Dies dient der Grundlagenausbildung im Fachbereich. Neben verschiedenen Titrationsmethoden erlernen die Studenten z.B. den Umgang mit Volumenmessgeräten, pH-Meter, Leitfähigkeitsmessgerät und einfachen Stofftrennungsverfahren. Die Studenten messen selbständig verschiedene Parameter und erlernen diese zu diskutieren und einzuschätzen.
Im 5. Theoriesemester finden in diesem Labor die Umweltmesstechnik-Praktika statt. Dabei werden verschiedene Umweltproben, wie Kompost oder Wasser auf ihre Bestandteile untersucht und verschiedenste interessante Parameter bestimmt. So wird z.B. mithilfe eins Glühverlustes der Anteil organischer Substanzen in Kompost ermittelt.

Labor für Mikrobiologie

Ausstattung

  • Zwei Sicherheitswerkbänke,
  • Autoklav, Heißluftsterilisator
  • Zwei Brutschränke, CO2-Inkubator, Schüttelinkubator
  • Thermostatenschrank
  • Zwei Thermomixer
  • Zwei PCR-Geräte, qPCR-Gerät
  • Vier PCR-Workstations
  • Modernes Bilddokumentationssystem für SDS- und Agarosegele
  • Verschiedene Zentrifugen (Kühlzentrifugen, Minizentrifugen etc.)
  • Verschiedene Mikroskope (Phasenkontrast, Lichtmikroskope, Inversionsmikroskope etc.)
  • Diverse Kleingeräte (Elektrophorese- und Blotapparaturen, Sicherheitsbunsenbrenner, Pipetten etc.)

Nutzung

In diesem Labor werden im Modul „Mikrobiologische Arbeitstechniken“ bzw. „Umweltbiologische Grundlagen“ sterile Arbeitstechniken vermittelt und verschiedene Bakterienstämme angezüchtet. Mithilfe klassischer Färbemethoden und physiologischen Tests sind die Studenten in der Lage die Bakterienstämme zu identifizieren. Die Umwelttechnik-Studenten ermitteln die Toxizität in Umweltproben mittels Leuchtbakterien. In unseren Laboren wird grundsätzlich nur mit R1-Organismen gearbeitet, trotzdem legen wir sehr großen Wert auf sterile Arbeitsweise.
Desweiteren findet im 5. Theoriesemester für die Biotechnologie-Studenten das Praktikum zum Modul Genetik statt. Dabei wird u.a. Bakterien-DNA isoliert und mithilfe von PCR und Agarosegelelektrophorese ein spezifisches Gen nachgewiesen. Außerdem führen die Studenten eine Proteinextraktion durch und weisen diese durch SDS-PAGE und Immunodetektion mittels Western Blot nach.
Im 6. Theoriesemester findet in diesem Labor ein Zellkulturkurs statt. Es werden eine suspende und eine adhärente Zelllinie angezüchtet, um die Unterschiede bei Mediumwechsel und Ernte der Zellen zu vermitteln. Bei einer Zelllinie wird mittels qPCR eine Genexpressionsanalyse in Abhängigkeit von der Wachstumsdauer durchgeführt. Neben der Kultur von tierischen Zellen setzen unsere Studenten auch eine pflanzliche Zellkultur, genauer eine Kalluskultur von Nicotiana tabacum (Tabakpflanze) an und beobachten diese über die gesamte Theoriephase.

Labor für Verfahrenstechnik

Ausstattung

  • Messgeräte zur Bestimmung der Partikelgrößenverteilung (Siebturm, Fotosedimentometer und Laserpartikelsizeanalyzer)
  • Durchflusszytometer zur Fluoreszenzanalyse von Zellen
  • Laboranlagen zur Rektifikation und Extraktion
  • Bioreaktorensystem mit Versorgungseinheit für Fermentationsprozesse
  • Verfahrenstechnisches Modell mit einer Speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS)
  • Modell Durchflussmessung von Gasen mittels Venturirohr
  • Versuchsstand zu einer Flüssigkeitsregelstrecke
  • Kalorimeter zur Brennwertbestimmung
  • Planetenkugel- und Schneidmühle zur Probenvorbereitung
  • Reaktorsysteme für chemische, biochemische, mechanische und thermische Verfahrenstechnik

Nutzung

Im Labor für Verfahrenstechnik absolvieren die Studenten zahlreiche Praktika in den Modulen chemische, thermische und mechanische Verfahrenstechnik, um z.B. Stofftrennverfahren wie Rektifikation und Extraktion kennenzulernen. Desweiteren werden mithilfe verschiedener Methoden die Partikelgrößen von unterschiedlichen festen Stoffgemischen, wie Sand, bestimmt. Im Modul Steuerungs- und Regelungstechnik wird an einer Flüssigkeitsregelstrecke getestet, wie sich welche Reglereinstellungen auf das statische und dynamische Verhalten auswirken.
Im 6. Theoriesemester haben die Biotechnologie-Studenten die Möglichkeit, das Wahlpflichtmodul Fermentation zu belegen. In dem drei-tägigem Praktikum bekommen die Kursteilnehmer einen Einblick in den Ablauf einer Fermentation. Ziel des Versuches ist es, über die Biomasseproduktion einer Hefepopulation das Produkt Ethanol zu erzeugen. Um den gesamten Fermentationsprozess zu überwachen, werden in regelmäßigen Abständen von Studenten Proben entnommen und verschiedene Parameter analysiert.

Radionuklidlabor

Ausstattung

  • Hand-Fuß-Kleidermonitor
  • drei PC-Arbeitsplätze für Strahlenmesstechnik mit je einer α-, β- und γ-Sonde
  • Gammaspektrometer
  • zwei Röntgenfluoreszenzanalysegeräten (mobil und stationär)
  • diverse Kleinmessgeräte der Strahlenmesstechnik

Nutzung

Im Radionuklidlabor finden überwiegend strahlenmesstechnische Laborübungen statt, bei denen sich die Studenten mit der vielseitigen Anwendung von ionisierender Strahlung sowie deren Auswirkungen und den notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz vor der Strahlung, beschäftigen. Mit den Röntgenfluoreszenzanalysengeräten kann zerstörungsfrei Elementanalytik von verschiedenen Schwermetallen, Metalllegierungen, Flüssigkeiten und pulvrigen Substanzen durchgeführt werden.
Desweiteren finden hier im 1. Semester die Praktika des Moduls Elektrotechnik/Elektronik für alle Labor- und Verfahrenstechnik-Studenten statt. Dafür verfügt das Labor über eine umfangreiche Ausstattung an elektrotechnischen Bauteilen, wie Rastersteckplatten, verschiedene Widerstände, Netzgeräte, Strom- und Spannungsmessgeräte und Oszilloskope.

Laborübungen

In vielen Fachgebieten erfolgt eine Vertiefung des theoretischen Wissens in Form von Laborübungen.
Die Studenten arbeiten in kleinen Gruppen selbstständig verschiedenste Aufgabenstellungen ab und üben dabei den praktischen Umgang mit Chemikalien, Geräten und Methoden im Labor. Dabei werden sie von Dozenten und/oder Laboringenieuren betreut und unterstützt.
Praktika finden in Abhängigkeit der gewählten Studienrichtung in folgenden Modulen statt.

  • Anorganische Chemie/Organische Chemie
  • Technische Physik
  • Mikrobiologische Arbeitstechniken
  • Physikalische Chemie und Spektroskopie
  • Mechanische Verfahrenstechnik und Strömungslehre
  • Analytische Trennmethoden
  • Mess- und Reglungstechnik
  • Elementanalytik
  • Grundlagen Biotechnologie
  • Thermische/Chemische Verfahrenstechnik
  • Instrumentelle Analytik
  • Molekularbiologie
  • Biosensoren
  • Bioverfahrenstechnik
  • Zellkultur und -analytik
  • Angewandte Bioinformatik

Ansprechpartner | Labor- und Verfahrenstechnik

Dipl.-Ing. (BA) Ines Wehner

Laborleiterin im Studiengang Labor- und Verfahrenstechnik

Standort Riesa

Telefon +49 3525 707-721
Fax +49 3525 733-613
E-Mail E-Mail schreiben
Raum 2.105

B. Sc. Melanie Thielemann

Laboringenieurin

Standort Riesa

Telefon +49 3525 707-722
Fax +49 3525 733-613
E-Mail E-Mail schreiben
Raum 2.006

Maschinenbau

FEM-Labor

Ausstattung

Das Kabinett ist ausgestattet mit 21 DELL Precision T7610 Workstation (Betriebssystem: Microsoft Windows 7 64-Bit Professional) und DELL 28" Monitoren.
Weiterhin befinden sich 6 Motorenversuchsstände für die Antriebstechnik im Fachkabinett.

Folgende Software steht unter anderem zur Verfügung:

  • ANSYS; Solidworks; PTC Wildfire / Creo; LabView
  • MathCad Prime; Catia V5; Inventor; TopCAM (CNC-Simulation)
  • MDesign 2010; KissSoft; MS Office 2010

Nutzung

FEM

  • Vermittlung von Grundlagen der Methode der Finiten Elemente (FEM) sowie die praktische Anwendung
  • Fachübergreifende Vermittlung von Software
  • Verständnis von Theorien der Berechnungsprogramme

CAD

  • Festigkeitsnachweis
  • Wälzlager
  • Kupplungen
  • Zahnräder, Getriebe, Umlaufgetriebe
  • Konstruieren und Dimensionieren von einfachen Baugruppen
  • Einsatz von CAD-Techniken beim Erstellen v. Baugruppen in 2D u. 3D
  • Schwerpunkte sind teamorientiertes Arbeiten und das Anwenden der 3D-CAD-SW SOLIDWORKS

Antriebstechnik

  • Untersuchung des Betriebsverhaltens von Gleichstrom-, Asynchron- und permanenterregten Synchronmaschinen sowie von Schrittmotoren
  • Messtechnische Ermittlung von Maschinenparametern
  • Ausmessung von Bauelementen der Leistungselektronik
  • Betriebsverhalten von Wechselstrom- und Drehstromstellern
  • Betrieb elektrischer Maschinen mit selbstgeführten und netzgeführten Stromrichtern
  • Inbetriebnahme von Regelkreisen bei elektrischen Antrieben

Computermesstechnik

  • Erwerb von Spezialwissen auf dem Gebiet der computerintegrierten Messtechnik mit den Schwerpunkten Grundlagen der Messtechnik, Messverfahren und Sensorik, Computerhard- und Software, Schnittstellentechnik
  • Erwerb von Software-Spezialwissen (LabView) auf dem Gebiet der computergestützten Messsignalerfassung (DAQ), -aufbereitung und Messdatenanalyse

CAD-Labor

Ausstattung

Das Kabinett ist ausgestattet mit 21 DELL Precision T7610 Workstation (Betriebssystem: Microsoft Windows 7 64-Bit Professional) und je 2 DELL 24" Monitoren.

Das CAD-Programm Solidworks bildet die Grundlage der Ausbildung. Berechnungsprogramme unterstützen den Konstruktionsprozeß.

Folgende Software steht u.a. für die Ausbildung zur Verfügung:

  • ANSYS; Solidworks; PTC Wildfire / Creo; LabView
  • MathCad Prime; Catia V5; Inventor; TopCAM (CNC-Simulation)
  • MDesign 2010; KissSoft; MS Office 2010

Nutzung

CAD

  • Festigkeitsnachweis
  • Wälzlager
  • Kupplungen
  • Zahnräder, Getriebe, Umlaufgetriebe
  • Konstruieren und Dimensionieren von einfachen Baugruppen
  • Einsatz von CAD-Techniken beim Erstellen v. Baugruppen in 2D u. 3D
  • Schwerpunkte sind teamorientiertes Arbeiten und das Anwenden der 3D-CAD-SW SOLIDWORKS

FEM

  • Vermittlung von Grundlagen der Methode der Finiten Elemente (FEM) sowie die praktische Anwendung
  • Fachübergreifende Vermittlung von Software
  • Verständnis von Theorien der Berechnungsprogramme

SPS-Labor

Ausstattung

Das SPS-Labor ist mit einer gekoppelten Fertigungseinrichtung mit 7 Siemens SPS der 300-er Serie ausgestattet.

  • 7 Stationen mit je einer SIEMENS-SPS der 300-er Serie
  • Programmierung mit SIEMENS STEP 7

Nutzung

  • logische Grundschaltungen (UND, ODER, TRIGGER, Zeitfunktionen, Zähler)
  • Programmierung mit Funktionsplan
  • Schrittkettenprogrammierung
  • grafische Programmierung mit S7-Graph

Werkstoff-Labor

Ausstattung

Nutzung

  • Zugversuch
  • Kerbschlagbiegeversuch
  • Härteprüfungen (Vickers, Rockwell, Brinell)
  • Härten und Vergüten
  • Metallografischer Schliff
  • Ultraschallprüfung eines Probekörpers
  • Eindringprüfungen an unterschiedlichen Teilen
  • Probenvorbereitung (Einbetten, Schleifen)

ET-Labor

Ausstattung

Im Labor E-Technik werden den Studierenden elektrotechnische sowie elektronische Grundlagen vermittelt.

  • 6 Versuchsplätze für elektrotechnische Grundlagen<
  • 4 Sensorikversuchskoffer

Nutzung

Elektrotechnik

  • Grundlagen der E-Technik (Widerstandsnetzwerk, RLC-Schaltung)
  • Halbleiter (leistungselektronische Grundschaltungen)
  • Schutzmaßnahmen nch DIN VDE 0100

Sensorik
Unter anderem werden Versuche zu den gebräuchlichsten Sensoren durchgeführt. Folgende Sensoren werden auf ihr Ansprechverhalten untersucht:

  • kapazitiver Sensor
  • induktiver Sensor
  • optischer Sensor
  • Ultraschallsensor
  • Magnetfeldsensor
  • induktiver NAMUR-Sensor

Maschinendynamik-Labor

Ausstattung

Im Maschinendynamik-Labor erfolgt die Akustik- und Schwingungsmessung. Dabei kommen Geräte der Firma Bruel&Kjaer zum Einsatz.

  • 5-Kanal-Analysator Portable Pulse 3560B
  • handgehaltener Analysator 2250
  • Schallintensitätssonde
  • Schwingungsversuchsstand

Nutzung

  • Bestimmung der Eigenfrequenz von Bauteilen (Biegebalken)
  • Messung von Betriebsschwingungen mittels Beschleunigungssensor (Motor mit Unwucht)
  • Modalanalyse
  • akustische Grundlagen (Schalldruck)
  • Schallintensitätsmessung - Geräuschdatenblatt von Maschinen

Fertigungstechnik-Labor

Ausstattung

  • Laserbeschriftungsanlage Fa. Dr. Teschauer AG
  • 3D-Drucker Z650
  • Spritzgießmaschine KM 50/180 CX mit vollhydraulischem 2-Platten Schließsystem, Kernzug und Heißkanal
  • 4-Achs-Fräsbearbeitungszentrum SPINNER VC560

Nutzung

CNC

  • Programmieren und Fräsen mit CNC-Maschinenbefehlen
  • Programmierung mit Siemens-SHOPMILL

CAD-CAM

  • CNC-Programmgenerierung mit dem CAD-Progamm PTC ProE/Wildfire 5.0
  • Maschinencode-Erzeugung durch Postprozessor
  • Fertigung des Frästeiles

Oberflächentechnik

  • Laserbeschriftung verschiedener Teile

Kunststofftechnik

  • Grundlagen Spritzgießtechnik
  • Herstellung Zug- und Kerbschlagproben
  • Herstellung Stifthalter (Werbeartikel "Haus 3")

Labor Elektrische Antriebe

Ausstattung

  • Drehstrom-Asynchron-Motor
  • Gleichstrom-Verbundmaschine
  • Kondensatormotor
  • Frequenzumrichterantriebe
  • Linearantriebe der Fa. Berger Lahr

Nutzung

  • Kennenlernen der Wirkungsweise der am weitesten verbreiteten elektrischen Antriebe
  • Zusammenhänge erkennen zwischen Strömen, Spannungen, Drehmoment und Drehzahl
  • Messtechnische Ermittlung von Maschinenparametern
  • Auslegung von Antrieben

QS-Labor

In diesem Labor werden gefertigte Werkstücke in Bezug auf ihre Maßhaltigkeit bzw. Oberflächenbeschaffenheit untersucht. Es werden SOLL-IST-Analysen durchgeführt (wie zum Beispiel CAD-Daten mit Werkstücken verglichen) und Korrekturdaten für den Fertigungsprozess aufbereitet.

Ausstattung

Nutzung

  • Kalibrierketten, Messunsicherheit, Statistik
  • Koordinatenmesstechnik
  • optische Messtechnik
  • Einsatz von Bildverarbeitung
  • SOLL-IST-Vergleich

Labor Oberflächentechnik

BERIBA - eine komplexe Hochvakuumversuchsanlage zur Erzeugung dünner Oberflächenschichten
Dünne Oberflächenschichten sind eine Schlüsseltechnologie, deren Bedeutung immer größer wird. Die Anlage wurde durch eine langjährige Ausbildungsfirma, Metalltechnik Götz Lamm & Co. OHG, gebaut.

Ausstattung

Versuchsanlage zum Sputtern, Verdampfen von Metallen sowie die DLC-Beschichtung

Nutzung

Praktikum dünne Oberflächenschichten zur Vorlesung Oberflächentechnik

Ansprechpartner | Maschinenbau

Dipl.-Ing. (FH) Michael Seelig

Laboringenieur

Standort Riesa

Telefon +49 3525 707-741
Fax +49 3525 733-613
E-Mail E-Mail schreiben
Raum 3.204

Dipl.-Ing. Daniel Noack

Laboringenieur

Standort Riesa

Telefon +49 3525 707-749
Fax +49 3525 733-613
E-Mail E-Mail schreiben
Raum 3.305

Energie- und Umwelttechnik

Foto: Stephan Floss
Foto: Stephan Floss

In Anlehnung der Grundsätze zum dualen Studium - der engen Verknüpfung von Theorie und Praxis - werden im Studiengang Energie- und Umwelttechnik verschiedenste Praktika durchgeführt. Dafür stehen uns unterschiedlich ausgestattete Fachkabinette zur Verfügung.
Neben einigen wenigen Modellanlagen können die Studierenden, die zuvor vermittelte Theorie, an fachspezifischer Anlagentechnik nachvollziehen und Versuche durchführen. Dabei spielen grundlegende Anwendungen der Heizungs- sowie Kältetechnik eine genauso wichtige Rolle wie Themengebiete der Erneuerbaren Energien oder der Energietechnik. Hier finden Sie eine Auswahl verschiedener Praktika.

Brennstoffzellentechnik

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Zur Möglichkeit der Nutzung alternativer Energien zählt neben der Kraftwärmekopplung, der Wärmepumpentechnik oder der Solarthermie auch die Nutzung der Brennstoffzelle. An einer 50 W Demonstrationsanlage können verschiedenste Kennlinien bei unterschiedlichen Betriebsbedingungen aufgenommen werden. Für die Studenten werden Abhängigkeiten deutlich, die bereits in der Theorie besprochen wurden. Die Aufnahme und Auswertung der Messwerte erfolgt dabei mit Hilfe von Messcomputern.

Neben der Modellanlage wird im "Kompetenzzentrum Energietechnik" ein Brennstoffzellensystem "inhouse5000" zur ständigen Erzeugung von Wärme und Strom errichtet.

Wärmepumpentechnik

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Die Nutzung alternativer Energie- und Umwelttechnik rückt bei der Planung von technischen Anlagen immer weiter in den Vordergrund. Auf Grund von Preissteigerungen bei den fossilen Energieträgern und der zunehmenden Rohstoffverknappung ist ein Umdenken erforderlich.

Mit der Wärmepumpentechnik steht dem Verbraucher eine Technik zur Verfügung, den Quellen Erdreich, Luft und Wasser Energie in Form von Wärme zu entziehen. Wie diese Technik funktioniert, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen bzw. welche Bedingungen an diese Technik gebunden sind, erlernen die Studierenden in der Theorie sowie im Laborversuch an vorhandenen Anlagen.

Im Studiengang stehen als Laborversuche sowohl eine Luft-Wasser-Wärmepumpe (zur Warmwasserbereitung) als auch eine Sole-Wasser-Wärmepumpe (mit Erdsonde) zur Verfügung. Neben der Erarbeitung des Aufbaus und der Funktion der Geräte stehen beim Laborversuch die Ermittlung der Heiz- und Entzugsleistungen sowie der Leistungszahl im Mittelpunkt. Des Weiteren wird der Kältemittelkreislauf entsprechend im log p,h - Diagramm dargestellt.

Thermografie

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Mit der Thermografie steht dem Anwender ein Verfahren zur bildlichen Darstellung der Wärmestrahlung eines Körpers zur Verfügung. Mit Hilfe von Spezialkameras wird die Wärmestrahlung des Körpers sichtbar gemacht.
Die Einsatzmöglichkeiten der Thermografie sind weitreichend und werden den Studierenden sowohl in der Theorie als auch in Verbindung mit den Laborversuchen aufgezeigt.

Erdgas-BHKW

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MEPHISTO wurde im Hinblick auf ein breites Einsatzgebiet als Kompakt- BHKW entwickelt und mit einer Leistungsregelung ausgestattet. Es steht für hohe Produktqualität und vereint innovative Lösungen aus Maschinenbau und Elektrotechnik. Der geregelte und optimierte Katalysator sorgt für eine Minimierung der Emissionen CO, NOx und unverbrannter Kohlenwasserstoffe. Dank MEPHISTO reduzieren sich der Anteil der Energieverluste und der CO2-Ausstoß auf ein Minimum. Strom und Wärme werden besonders umweltschonend und damit ökologisch erzeugt.

Im Laborversuch werden der Aufbau und die Funktionsweise des BHKW erarbeitet, Vor- und Nachteile der Kraftwärmekopplung gegenüber der herkömmlich getrennten Erzeugung von Wärme und Strom besprochen und mittels Messcomputer Daten zur Auswertung erfasst.

Nutzung von Solarer Energie

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Auf dem Dach des rekonstruierten Labor- und Lehrgebäudes (Haus 3) wurden für die Ausbildung eine thermische Solaranlage mit Flachkollektor und Röhrenkollektor sowie eine netzautarke und eine netzparallele Photovoltaikanlage montiert. Für die Beurteilung der im Versuch ermittelten Messdaten sind auch die zum Zeitpunkt der Messung vorherrschenden meteorologischen Bedingungen von Bedeutung.

Für die Erfassung der meteorologischen Daten, wie Lufttemperatur und -feuchte, Windgeschwindigkeit und -richtung sowie Globalstrahlung und Niederschlag, wird durch den Studiengang Energie- und Umwelttechnik eine Wetterstation betrieben.

Brennertechnik

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Bei den Untersuchungen an vorhandenen Gas- und Ölbrennern geht es zum einen um die Einstellung von Leistungen und Brennstoffverbräuchen. Zum anderen werden durch Veränderungen bestimmter Parameter am Brenner, Auswirkungen auf den Verbrennungsprozess und im Resultat auch auf die Schadstoffemissionen verdeutlicht. Mit den gewonnenen Erkenntnissen ist eine umweltschonende und wirtschaftliche Einstellung eines Brenners durch die Studierenden möglich.

Heiz- und Brennwerttechnik

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Bei den Versuchen am Gas-Brennwertgerät sowie am Öl-Heizkessel steht die Leistungs- und Wirkungsgradbestimmung im Vordergrund. Der Vorteil dieser Versuchsanordnungen liegt darin begründet, dass die Brenner nicht einzeln, sondern in kompletten Geräten, so wie sie auch beim Endkunden vorzufinden sind, bewertet werden können. Im Gegensatz dazu, stehen die Versuche am Prüfflammenrohr, bei denen es einzig und allein um die Brennertechnik geht.

Auch wenn es sich in erster Linie um Versuchsanlagen handelt, können den Studierenden Hinweise und Richtlinien in Bezug auf den Einbau und existierende Systemtechniken vermittelt werden.

Ansprechpartner | Energie- und Umwelttechnik

Dipl.-Ing. (BA) Nico Seiler

Leiter Stabstelle Labore / Laboringenieur

Standort Riesa

Telefon +49 3525 707-711
Fax +49 3525 733-613
E-Mail E-Mail schreiben
Raum 3.104
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